Dienstag, März 20, 2007

Sozialsymbiose oder hübsche Frau und fette Sau

Scheisse war das heute kalt. Zwei Paar Handschuhe musste ich zum Schutz gegen die Kälte tragen um zu verhindern das der Fahrtwind meine Finger an der Bremse festfrieren lässt. Vielleicht war es auch die Kälte die mir half die Strecke von zu Hause zur Arbeit, U-Bahnhof Kaiserdamm bis S-Bahnhof Marienfelde für Interessierte, in 55 Minuten zu bewältigen. In Luftlinie sind das 12km, meine Route ist etwa 16km lang. Laut Routenplaner des ADFC ist es ein akzeptabler Zeitwert wenn man die Strecke in einer Stunde schafft.

Wenn ich so auf dem Rad sitze und Berlin in verwischten Momentaufnahmen an mir vorbeisaust dann bleibt, ähnlich wie beim Schwimmen, viel Zeit zum Nachdenken. Wobei ich auf dem Rad wesentlich mehr Rechenleistung bei meiner Aufmerksamkeit belassen muss, wenn ich nicht als fettiger Schmierfleck unter einem LKW enden will. Auf dem Weg nach Hause sah ich etwas das mir schon lange nicht mehr so deutlich aufgefallen war. Ich sah zwei Mädels im Alter zwischen 14-16 Jahren, eine davon sehr attraktiv und die andere eher jenseits der Norm. Ich will jetzt keine blöden Bemerkungen darüber hören das ich ein 14-16 jähriges Mädchen attraktiv finde, darüber sprechen wir ein andern Mal. Wir erinnern uns, alles was sich innerhalb einer gewissen Norm bewegt wird von der Mehrheit attraktiv gefunden, je mehr man sich von dieser Norm entfernt umso kleiner wird der Kreis derer die das Angebot dann noch attraktiv finden.

Meine Gedanken begaben sich auf eine Zeitreise und ich erinnerte mich daran das es auch in meiner Generation üblich war solche sozialsymbiotischen Beziehungen einzugehen. Meine Theorie dazu ist folgende. Das attraktive Menschlein braucht ein starkes Gegengewicht(!) um auf dem Boden der Tatsachen zu bleiben und das normferne Menschlein braucht den anderen um Zugang zu gewissen Teilen der Gesellschaft zu erhalten. So kommt dann für beide was dabei rum. Unterstützt wird diese These durch die Aussage das es ja immer nur bei den hässlichen Menschen auf die inneren Werte ankommt, siehst du gut aus interessieren die inneren Werte in erster Linie doch keinen. Und da der hässliche Mensch das immer wieder, mehr oder weniger subtil, vermittelt bekommt beginnt er sich ein 'beautiful mind' zu bauen. Und an diesen, eher der Utopie entliehenen, Moralvorstellungen und Prinzipien kann sich das schöne Entlein orientieren, denn von alleine muss es sich gewisse Gedanken ja nicht machen. Das ist eigentlich eine ziemlich schlau eingefädelte Sache. Gut, das ist nun meine Sicht, die Sicht von jemanden der von sich denkt eher normfern zu sein. Vielleicht gibt es unter euch ja welche die der Meinung sind das sie das andere Teil einer solchen Symbiose waren. Und vielleicht kann sich ein solcher jemand dann mal dazu äussern wie sich das so von der anderen Seite so darstellt!?

Montag, März 12, 2007

Dein Glück

Ihr strahlt vor Glück,

aus jeder Pore trieft es raus,

jede Geste, jeder Blick,

drückt es doch ganz deutlich aus,

ihr habt einander gefunden,

aus eins und eins, wird eins.

Nicht für Minuten oder Stunden,

sondern für die Ewigkeit,

ein gröss’res Glück gab’s keins.


Ihr haltet Händchen und kichert laut

Ihr seid einander oh so vertraut,

Doch um eines bitt’ ich euch,

und sagt nicht ich wäre neidisch.

Doch euer Glück ist penetrant

Die Art wie ihr damit hausieren geht ist unverzeihlich


Ich versuch verzweifelt ernst zu sein,

die Trauer in mir stets zu pflegen,

doch ich weiss weder aus noch ein,

denn ihr da draussen, voller Glück

seid penetrant und sehr geschickt

mich mit eurer Euphorie zu stören.


Ich möcht von eurem Glück nichts hören.

Will nicht hörn wie's euch geht

Will nicht sehen wie ihr lacht

Oder wie ihr beieinander steht


Denn das Glück anderer leute,

so klebrig und grell,

verdirbt mir meine schlechte Laune schnell.



Fliegen

Heute war ich fliegen,

zumindest hatte ich das vor.

Alleine fliegen ist gar nicht leicht,

besonders wenn man einzelner Flügel heisst.

Das Fliegen zu zweit ist von recht leichter Art,

doch ein Flügel alleine schafft nicht mal den Start.

Da kann er schlagen und flattern, so doll er auch kann,

ein einzelner Flügel hebt weder Maus noch Mann.



StVo

WAHHHHH! Ich habe mir ein Fahrrad gekauft. Erzittere Berlin, deine Strassen werden nie wieder sein was sie mal waren. Aus den tiefen des blauen Nasses erhebt sich mein kritisches Auge nun auf Strassenniveau. Nichts wird mir entgehen.

Hier mein Plan:

-jeden Tag Fahrrad fahren, dadurch noch schneller abnehmen;

-schön werden bis zum Sommer und dann alle Frauen in den Wahnsinn und ins Unglück treiben;

-fette Leute auslachen und mit nacktem Finger auf sie zeigen;

-einfach mal entspannen;


Hier meine Ausrüstung: -ein Fahrrad, schnell wie Kruppstahl und hart wie ein Windhund;
-ein Helm, damit das weiche im harten bleibt falls es mal ungewollte Manöver gibt. Ausserdem will ich ja zur Arbeit fahren mit dem Rad und die Kinder werden mich spätestens am dritten Tag fragen warum sie Helme tragen müssen und ich nicht, ergo ein Helm.

Nach zwei Fahrradtouren, eine vom Kaiserdamm in den Wedding und die andere vom Kaiserdamm nach Marienfelde, kann ich schon soviel sagen. Die Rückenschwimmer unter den Fahrradfahrern sind die Pansen die auf dem Radweg in die falsche Richtung fahren und nicht mal den Anstand haben ein schuldbewusstes Gesicht zu machen wenn ein Kenner der StVo vorüberfährt. Lustig finde ich auch die Radfahrer die unter dem lauten Klicken ihrer Schaltung an mir vorbeisausen, die ich aber dann an der nächsten Ampel wieder einhole und breit grinse. Ja, so ist das lustige Radfahrerleben.

Freitag, März 09, 2007

Kampfschwimmer

Heute war ein grosser Tag, der Anfang einer neuen Ära in meiner kleinen Schwimmsportwelt. Schon als ich in die Dusche kam wurde ich angequatscht. Ein jemand, der auch immer da ist wenn ich es bin, sagte: „Du bist aber heute spät dran!“ Ich sah den Mitschwimmer an, der in Badehose unter der Dusche stand und dachte mir das das absoluter Quatsch ist, denn ich muss Freitags immer bis 17.00 Uhr arbeiten. Antworten tat ich allerdings: „Jap, musste arbeiten“. Er guckte mir dann beiläufig auf meinen kleinen, beschnittenen Schwanz und nickte. „Haste aber Glück, ist gerade leer, kommst gerade richtig, bist doch einer von den Kampfschwimmern“ sagte er während ich mich einseifte. Ich sah ihn an und sprach: „ Naja ich will abspecken“ dabei klatschte ich mir auf die nackte Wampe und zwängte ich mich dann in meine Badehose. Ich wünschte dem Mitschwimmer noch einen schönen Abend und ging zum Pool.

Man wird also als Kampfschwimmer wahrgenommen sobald man kontiniuierlich seine Bahnen zieht und dabei auf die Zeit achtet die man dafür braucht, interessant. Das Wasser fühlte sich heute etwas kühler an als sonst. Lieber Kampfschwimmer als Walross.

Im Wasser tat ich dann was von mir erwartet wurde. Nachdem ich mir das anwesende Menschenmaterial angesehen hatte, leider niemand ansehnliches dabei, ich war also in guter Gesellschaft, setzte ich meine Brille auf und pflügte los. Während ich Bahn 48 zog musste ich dann zum dritten Mal der selben Frau beim Rückenschwimmen ausweichen und ich machte mich mit mißmutigen Ton bemerkbar. Nun werden aufmerksame Leser aufhorchen und vermuten das ich mich wieder nur bei einer Frau getraut habe. Aber wer so denkt liegt falsch. Denn diese Frau war mit ihrem Freund da. Sie schwamm rücklings vor ihm her und er brustlings hinter ihr her. So als würde er verzweifelt versuchen auf sie rauf zurobben und sie würde immer wieder entkommen. Dabei grinste der Kerl dermaßen debil das mich die Vermutung überkam das die Rückenschwimmerin ein Loch im Schritt ihres Badeanzugs haben muss. Mit Hilfe meiner Schwimmbrille entkräftete ich meine Vermutung beim Vorbeischwimmen. Ich habe ja nun schon einiges mitansehen müssen weil sich Leute ohne Schwimmbrille unter Wasser unbeobachtet fühlen. Der ältere Herr der gepflegt das gute alte Mütze-Glatze-Spiel spielte, das frischverliebte Pärchen am Beckenrand, wo sich seine Hand dauernd zwischen ihren Beinen befand, verrutschte Badehosen, Leute die nur so tun als ob sie schwimmen u.s.w.. Die Welt unter Wasser ist eine geheimnisvolle aber keine unbeobachtete Welt, zumindest Mittwochs und Freitags nicht.

Ich blaffte also die Rückenschwimmerin an: „ Das ist jetzt das dritte Mal das ich dir ausweichen muss, das Becken ist zu voll für Rückenschwimmen!“ Sie sagte etwas schwamm dabei aber weiter. Ich sagte:“ Was?“ sie wiederholte sich, ich verstand immer noch kein Wort. Ich schwamm meine Bahn zu Ende und erwartete sie denn am Beckenrand. Als sie dort ankam fragte ich sie was sie gesagt hatte, weil ich sie akustisch nicht verstanden hatte. Ihre Antwort:“ Das Becken ist aber auch zu voll um hier voll abzuziehen und auf Kampfschwimmer zu machen!“ Ich musste grinsen und sagte zu ihr, das es wohl einen Unterschied macht wie ich schwimme und wie sie schwimmt, denn ich sehe wo ich hinschwimme und nehme Rücksicht. Ich empfahl den beiden dann ihr lustiges Formationsschwimmen zum Vorteil der Schwimmgemeinschaft einzusetzen, in dem er ihr einfach mal ein Zeichen gibt wenn sie auf jemanden aufzuschwimmen droht. Er fand das gut und sie wirkte irgendwie pissed. Ich bin ihnen an diesem Tag nicht mehr über den Weg geschwommen.
Doch ich war voller Tatendrang der Welt meinen Stempel aufzudrücken. Gegen Ende meines Aufenthalts in der blauen Chlorbrühe gewannen drei Jungs im Alter von, ich denke mal, 12 bis 14 Jahren meine Aufmerksamkeit weil sie drei Mädels im Alter von etwa 20 Jahren nachpfiffen die gerade aus der Dusche kamen. Einer von den Jungs sah ungefähr aus wie auf der von mir angefertigten Skizze(ich war immer scheisse in Kunst hatte aber Spitzenoten in Klettern und Grammtik), ich hatte meine Digicam leider nicht zur Hand. Ich fühlte mich tief mit diesem Jungen verbunden und ich entschied ihm etwas zu sagen was sein Leben vielleicht verändern könnte. Als ich ihm in der Umkleidekabine mit seinen Buddies traf, er war nackt, ich war es, sagt ich zu ihm:“ Darf ich dir einen Rat geben von Dicken zu Dicken?“ Er sah mich an und sagte soviel wie :“ Höh?“ und ich sprach: „ Nimm ab solange du Jung bist, wenn du erstmal so alt bist wie ich dann isses echt schwer die Kilos wieder loszuwerden, treib mehr Sport und hör auf Cola zu trinken!“ Er sah mich mit grossen, fetten Augen an und wusste nicht wie ihm geschah. Er stammelte ein: „Ich gehe ja schon einmal die Woche schwimmen und in der Schule auch und dann habe ich noch Sport.“ Ich nickte meinem sehr jungen Padawan gütig zu und trocknete mich weiter ab. Ich war sehr zufrieden mit mir, denn ich habe einen Stempel hinterlassen. Denn ziemlich sicher wird der fette Junge über kurz oder lang nochmal an meine Worte denken. Spätenstens wenn seine Freunde alle Freundinnen haben und er immer noch alleine ist. Muhahahahahahh! Armes Schwein, ich hoffe er kommt klar.

In diesem Sinne, auf bald

Montag, März 05, 2007

Nur geträumt

Ich habe geträumt und das war mal wieder so anders das es im Speicher hängen geblieben ist.


....Ich ging eine breite Treppe hinunter und plötzlich flitzte an mir vor bei ein plüschiger Tiger, was heissen soll das es schon ein richtiger Tiger war, sein Fell aber aussah als wäre es mit Perwoll behandelt worden. Ich spürte eine deutliche Erleichterung das diese, ebenso gefährliche wie bizarre Bestie, aus dem Haus gelaufen war und setzte meinen Abstieg auf der breiten Treppe fort. Die Architektur machte mir deutlich das ich mich in südlichen Gefilden befand. Kuba oder so etwas. Das Haus selbst ist dunkel und feucht, es ist so eine Art Kolonialstil. Durch den breiten Ausgang, ohne Türen, kann ich sehen das es draussen hell und warm ist.

Wie ich fast den Treppenabsatz erreicht habe steht plötzlich wieder der Tiger im Aufgang und grinst mich an. Ich weiche zurück und stolpere dabei. Der Tiger kommt langsam auf mich zu und öffnet sein Maul. Ich sehe die raue, rosafarbene Zunge und die riesigen Zähne. Auf der Treppe liegend muss ich mitansehen wie der Tiger immer näher kommt. Dann legt er seine krallenbewehrten Tatzen auf meine Oberschenkel, ich spüre wie sich die Krallen durch meine Jeans drücken. Ich versuche ruhig zu bleiben weil ich genau weiss was mir diese Krallen antun wenn ich das Tier erschrecke. Langsam schiebt sich der Tigerkopf näher an meinen heran und ich schlucke. Plötzlich völlig unerwartet schiesst eine Hand von hinten links an meinem Kopf vorbei und greift die Zunge des Tigers. Gegen alles was ich über Zungen weiss schafft es diese Hand die Zunge fest zu packen und den Tigerkopf an der Zunge heftig zur Seite gegen das Treppengeländer zu ziehen und dort gegen zu ditschen. Der Tiger brüllt auf und versucht seinen Kopf freizubekommen, doch die Hand hält ihn fest. Ich sehe wie die Zunge an den Rändern einreisst und verspüre Mitleid mit dem Tiger. Ich weiss genau welche Panik in dem Tiger hochkocht, ich habe nicht mehr Angst um mich sondern um den Tiger. Doch ich bin unfähig etwas zu tun. Auch den Besitzer des Armes kann ich nicht indentifizieren. Er steht hinter dem Treppengeländer ich sehe nur einen Arm....


Das war gestern Nacht und es hat mich heute den ganzen Tag nicht losgelassen. Nach einigem Nachdenken kam ich zu folgender Interpretation:

-der Tiger und ich sind eine Person, er ist ein Teil von mir. Dieser nicht eben kleine, sehr emotionale Teil der völlig unberechenbar ist und mit kleinsten Bewegungen grossen Schaden anrichten kann;

-ich befinde mich in einer Situation aus der ich nicht mal eben entfliehen kann, ich bin gefangen. Und wie mir just in diesem Moment klar wird hält mich ja der Tiger gefangen. Ich setzte mich also selbst matt. Ich scheine mich selbst zu behindern;

-meine Schwester machte mich darauf aufmerksam das es keine Türen gibt, alles kann ungehindert rein und raus;

-sollte sich bei dem Gebäude um meinen Turm handeln? Schließlich komme ich eine Treppe herunter;


Verlucht ist das schwer. Was ist wichtig, was ich unwichtig? Und wenn man dann ein wenig durch das Netz gleitet und sich umsieht was einem Onlinelexika ( http://deutung.com/ )so anbieten, wird mir irgendwie anders.


Die wichtigsten Reizwörter meines Traums sind:


Treppe
DieTreppe verbindet als Teil des Hauses, also des Träumers, die einzelnen Bereiche der Persönlichkeit.
Der Aufstieg einer Treppe symbolisiert den Übergang in eine neue Bewusstseinsebene.
Auch beim Abstieg ist eine Erleichterung Ihrer jetzigen Situation in Sicht.
Allerdings muss auch darauf geachtet werden, wie schwer oder leicht der Auf - oder Abstieg ist, denn das zeigt den aktuellen Stand von Problemen an.
Beim Hinunterfallen werden Sie das Opfer von Hass und Neid.
Wenn Sie von einer in die Tiefe stürzen, müssen Sie bald eine schmerzliche Ernüchterung erfahren.
Breite und schöne Treppen verheißen Reichtümer und Ehre.
Sehen Sie andere eine Treppe hinabsteigen, wird Vergnügen von misslichen Umständen verdrängt.
Auf einer Treppenstufe sitzen prophezeit langsam wachsenden Reichtum und Freude.
Wendeltreppen lassen erkennen, wie schwer es ist, im Leben nach oben zu kommen.


Abstieg
Der Traum von einem Abstieg, zum Beispiel von einem Berg, einer Treppe oder einer Leiter hinunter, ist ein Hinweis für Sie, dass die Lösung eines bestimmten Problems im Unbewussten, in der Vergangenheit zu finden ist.
Möglicherweise fürchten Sie auf beruflicher oder sozialer Ebene einen Statusverlust und sind sich trotzdem der positiven Aspekte dieses Verlustes bewusst.
Auf der spirituellen Ebene steht dieses Traumsymbol für das Hinabsteigen in die Unterwelt, für das Streben nach mystischer Weisheit, Wiedergeburt und Unsterblichkeit.


Fremdartiger Tiger
Er symbolisiert Majestät, Würde und Macht, er ist Schöpfer und Zerstörer gleichermaßen.


Dunkles, feuchtes Gebäude oder Turm
Der Turm stellt die Persönlichkeit und die Seele eines Menschen dar.
Da Türme offensichtlich mit dem Männlichen in Verbindung stehen, ist es naheliegend, sie als das Selbst in einem größeren Zusammenhang zu sehen.
Für die richtige Deutung ist von Interesse, wo sich beispielsweise Fenster, Türen und Treppen befinden und welche Eigenschaften sie haben.
Dies führt zu tieferen Erkenntnissen über das spirituelle Selbst.


Keine Türen
Sie verweist auf die Körperöffnungen und daher auf die Sexualität.
Die Eingangstür symbolisiert die Vagina und die Hintertür den Anus.
Das gewaltsame Aufbrechen einer Tür kann als Hinweis auf eine sexuelle Hemmung und die Weigerung, sich mit den Problemen zu beschäftigen, gesehen werden, es kann jedoch auch auf die Vergewaltigung oder Missbrauch schließen lassen.
Eine Tür öffnen und schließen steht in der Regel für den Geschlechtsakt, kann aber auch allgemein die Einstellung zur Sexualität widerspiegeln.
Die Weigerung, eine Tür zu öffnen, symbolisiert einen unschuldigen Zugang zur Sexualität.
Eine Tür zwischen äußeren und inneren Räumen deutet darauf hin, dass es zu einem Konflikt zwischen Bewusstem und Unbewussten kommen kann.
Eine verbarrikadierte Tür hebt das Bedürfnis nach Selbstschutz hervor.
Die Flucht durch eine andere Tür deutet auf den Wunsch hin, eine Lösung für ein bestimmtes Problem durch eine andere zu ersetzen.
Damit, dass eine Person an eine Tür klopft, wird Ihre Aufmerksamkeit auf eine äußere Situation gelenkt.
Es kommt recht oft vor, dass eine Tür im Traum gänzlich fehlt. Damit will Ihnen das Traumbewusstsein sagen, dass Sie ein Problem solange von allen Seiten her betrachten sollen, bis Sie die verborgene Tür finden.

draussen alles wunderbar;


Rückwärts die Treppe hochfallen
Fallen Sie in einen Graben, wird Ihr Ruf sich verschlechtern.
Andere fallen sehen kann auf Feinde und Neider hinweisen, mit denen Sie aber fertig werden.
Haben Sie den Glauben an sich selbst verloren?
Träume vom Fallen sind fast immer Warnträume, Sie stolpern in eine unangenehme Sache hinein.
Wenn Frauen vom Fallen träumen, ist damit das sich fallen lassen, gehen lassen gemeint, vor dem Sie Angst haben.
Geht während des Falls ein Fallschirm auf, nimmt es der Situation des Fallens die lebensbedrohende Bedeutung und weist auf den Wunsch hin, die Angst vor dem Fallen zu überwinden.
Kreislaufschwäche oder niederer Blutdruck kann angezeigt werden


Krallen
Packen Sie Krallen, sollten Sie sich von Verklemmungen freimachen oder sich aus einem Verhältnis lösen, das Sie zu erdrücken scheint.

Knie oder Oberschenkel
Das Knie ist Symbolverkleidung für einfache Leidenschaften in Spiel oder Liebe, es gilt als schlechtes Zeichen,
- sehen bringt Unruhe bei der Arbeit,
- ein gesundes haben bedeutet Glück in allen Geschäften,
- glauben, die eigenen wären zu groß: plötzliches Unglück wird auf Sie zukommen,
- ein krankes haben kündet Krankheit oder schlechte Geschäfte an,
- verwundetes bedeutet Ruhelosigkeit,
- blutende Wunde daran haben: Verschlechterung der materiellen Lage,
- geschwollenes: Kummer, einem Ereignis ratlos gegenüberstehen,
- steif und schmerzend: von plötzlichem bedrohlichen Elend heimgesucht werden,
- Müdigkeit oder Schwäche darin fühlen bedeutet Krankheit,
- schmutzige verheißen Krankheit infolge ausschweifender Lebensweise,
- unförmige: unglückliche Wechselfälle werden die sehnlichsten Hoffnungen zerstören,
- beugen: Sie brauchen jetzt Demut, um eine bestimmte Angelegenheit wieder ins reine zu bringen,
- einen Menschen knien sehen: Sie haben jemandem Unrecht getan und fühlt sich jetzt schuldig.
Sind die Knie einer Frau wohlgeformt und weich, werden ihr viele Verehrer prophezeit, jedoch ist kein Heiratskandidat darunter.

Oberschenkel steht für inneren Halt, Realitätsnähe, Kraft und Sicherheit, mit denen man das Leben gut meistert.
Haben Sie glatte, weiße, können Sie mit Glück und Freude rechnen.
Verletzte deuten auf Krankheit und Verrat hin.
Bewundert eine junge Frau ihren Oberschenkel, verheißt dies Abenteuerlust. Sie sollte überlegt handeln.


Starker Arm
Arme stehen im Traum generell für die Fähigkeit, das Leben zu gestalten, sich tätig selbst zu verwirklichen, etwas zu schaffen, zu verändern oder zu zerstören.
Spezielle Deutungen dieses Symbols lassen die folgenden Begleitumstände zu:
Wer sich den Arm verletzt, ist also in seiner Handlungsfähigkeit eingeschränkt.
Kräftige Arme umschreiben das Zupacken im Beruf wie im Privatleben, das zum Erfolg führt.
Zu kurz geratene Arme deuten auf Mutlosigkeit hin, weil alles misslingt.
Zu lange können kleine, aber wichtige Details nicht erfassen, schwache oder dürre lassen in mancher Beziehung Hilflosigkeit erahnen.
Nach einer alten Volksweisheit sollen stark behaarte Arme auf Geldzuwachs hinweisen (da bekommen wir unser "Moos").
Und schließlich sind Arme, die uns umschlingen, jene Helfer, die uns "unter die Arme greifen".
Eigene Arme kündigen im Traum oft schwere Arbeit an.
Nur ein Arm kann auf Hemmungen oder andere Hindernisse im Leben hinweisen, zu deren Bewältigen man sich zu schwach fühlt.
Gebrochene Arme können auf bevorstehende große Streitigkeiten und Verlusten hinweisen.
Amputation (siehe dort) eines Armes ist als Anzeichen für Beschränkungen der eigenen Entfaltungsmöglichkeiten zu verstehen.
Außerdem müssen Sie noch die unterschiedliche Symbolik von rechts und links berücksichtigen, wenn Sie nur einen Arm im Traum wahrnehmen.
Der Arm und die Hand gehören ganz eng zusammen. Erscheint ein Arm im Traum, so steht er symbolisch für die Fähigkeit und die Grundlage des Handelns. Dementsprechend kann man den Verlust oder die Lähmung eines Armes deuten,
- großen haben: deutet auf viel Arbeit,
- kleinen haben: Armut,
- der auf der rechten Seite fehlt: ein Todesfall naher Verwandter,
- der auf der linken Seite fehlt: Tod eines entfernten Verwandten,
- brechen: Not und Gefahr in Aussicht.
- seinen eigenen sehen: schwere Arbeit,
- von besonderer Größe: schwere Zeiten, schwere Arbeit,
- starke und kräftige Arme: Macht, Ehre und Gesundheit,
- einen kleinen haben: Lustbarkeit,
- schwacher: zeigt Erkrankung von Bruder oder Schwester an,
- lange: schwere bevorstehende Arbeit,
- kurze: Warnung vor einem Vorhaben, wozu vielleicht die Mittel nicht ausreichen werden,
- erheben: die Verhältnisse sind nicht frei von fremden Einflüssen,
- entblößte: Gewinn, Fund, Erbschaft, Einkommen,
- sich einen brechen: deine Tätigkeit ändert sich, unbesonnene Handlungen, Uneinigkeit, Zank und Streit in der Familie,
- steifen haben: Geldverlust aufgrund schlechter Gesundheit,
- verlieren: ein Todesfall in der Familie,
- amputierter: bedeutet Trennung und Scheidung, sich vor Täuschungen und Betrug in acht nehmen müssen,
- nur einen haben: Sie leiden unter quälenden Hemmungen,
- behaart: Lotteriegewinn, Vermögen in Aussicht,
- jemand breitet seine Arme für Sie aus: gute Gelegenheiten bieten sich, die Sie nutzen sollten, womöglich greift Ihnen ein Freund unter die Arme.

Zunge, verletzt
Die Zunge zeigt oft erotische Bedürfnisse, allgemeiner auch Gefühle, die sich immer stärker aufdrängen, aber besser beherrscht werden sollten.
Die Zunge ist auch ein Symbol des männlichen Geschlechtsorgans.
Sie hat im Traum einen befruchtenden und schöpferischen Aspekt, der sich hauptsächlich auf das Geistige bezieht, weil sie es ist, die uns das Sprechen ermöglicht.
Sehen Sie die eigene Zunge im Spiegel, gibt Ihnen das Unbewusste den Rat, in einer bestimmten Situation lieber zu schweigen, als unbekümmert drauflos zu plappern. Sehen Sie die Zunge eines anderen Menschen im Traum, sollten Sie an die spitzen Zungen in unserer Umgebung denken, an die Schwätzer, die Sie und andere verleumden.
Nicht zuletzt ist sie ein Symbol des Geschmacksinns und der Auswahl der persönlichen Vorlieben.

Puh. Irgendwie habe ich jetzt mehr Fragen als Antworten.