Montag, März 27, 2006

Fürst Pücklers Erbe - Achtung, inhaltslos

Oh ja, der sommer zeigt uns dieser tage das erste mal sein hässliches, verbranntes antlitz. von frühling kann ja keine rede sein, wenn die temperaturen urplötzlich von 4° uaf 20° springen.

frühling ist hiermit ersatzlos gestrichen. viel erfolg in ihrem saisonalen werdegang. bewerben sie sich doch einfach nach der nächsten umweltkatastrophe apokalytischen ausmaßes wieder.

aber der sommer, geliebter und gehasster sommer, du bringst uns die fürst pückler mädchen, süß und eiskalt.
die halbnackten, also wenigstens bauchfreien frauen im alter zwischen 15 und 25. sie sind braungebrannt und bevorzugen weiss und rosa als farben der garderobe. womit sie genau der süßen sünde ihres namensgebers entsprechen, zumindest farblich. fürst pückler eis, jeder sollte es kennen, braun, rosa und weiss. also schoko, erdbeer und vanille *sabber*


ich danke dir lieber gott für diese geschenk, immer wieder im sommer, süß und eiskalt.

Donnerstag, März 23, 2006

Ist das Leben eine Schlampe!?

Was für ein tag, ich bin wieder mal voll durch den wind. Ich hatte ein erlebnis der dritten art.

Alles begann am gestrigen abend. Also der teil der für die geschichte die ich erzählen möchte relevant ist. Wie so oft mittwochs besuchte ich sven nach der arbeit, wir tranken einen tee und unterhielten uns über männerdinge.

Gegen neun kam jule und übernahm das babysitten, denn sven musste noch arbeiten. Gemeinsam mit ihm machte ich mich auf den weg. Auf dem u-bahnhof mussten wir noch warten und ich erzählte ihm von meiner verabredung am heutigen tag. dabei merkte ich an, dass ich eine ahnung hätte, dass meine verabredung mir mit einer ansage à la „du ich hab nur zwei stunden zeit“ kommen würde. Es war nur so ein gefühl und sven meinte ich solle mir keine birne machen.

***time warp***

heute um 18.00uhr war ich mit bella verabredet. Die verabredung war vorher schon zweimal verschoben worden, weil ich beim ersten mal grob erkältet war und beim zweiten mal einen termin in der endoskopischen urologie hatte, siehe unten. Nun sollte es also endlich klappen. Guter dinge machte ich mich auf den weg, gab mir alle mühe meine düstere vorahnung zu verdrängen und kam nahezu pünktlich bei ihr an. Ihre ersten worte waren: „ hallo,“ grinst, „ dann hast du die nachricht wohl doch nicht bekommen!?“

„welche nachricht?“ erwiedere ich, meine vorahnung viel wie ein riesenkrake von der decke über mich um umfing mich mit seinen kalten, wabbeligen, deswegen aber nicht kraftlosen, Armen.

„ich hatte jacob nach deiner nummer gefragt, denn ich bekomme am wochenende möbel und muss noch renovieren, aber komm doch erst mal rein.“ Ich stutze und sage „ weißt du was ich gestern zu sven gesagt habe? Ich sagte ihm das du mir heute eine ansage à la ich habe nur zwei stunden zeit machen würdest. Du willst mir doch gerade so was sagen oder?“

„ nur zwei stunden zeit?“ antwortet sie und ich sage „ na ja das du eigentlich was anderes vor hast.....“ sie sagt „ aber ich habe versucht dir abzusagen.“

Sie zeigt mir ihr handy auf dem sie eine antwortnachricht von demjenigen hat dem sie die sms geschrieben hat, der inhalt war ungefähr dieser: „ ich glaube nicht das diese nachricht für mich bestimmt war, musst dich geirrt haben“

Ich sehe sie an und denke für einen moment über die absurde situation nach und sage „bella, du weißt doch das mein handy keine sms von dir empfängt“, warum das so ist weiss ich nicht, wichtig dabei ist, das sie das wusste, da sie mir schon mal eine sms schickte und die nicht ankam. Und wir dann sogar neben einander saßen und uns smsten und es nicht klappte.

Wie auch immer, ich teilte ihr mit das ich auf so eine behandlung pfeifen kann und bin wieder gegangen,

Das alles zu beschreiben ist gar nicht so einfach, diese geschichte sind wie eine lockerer knoten in einem stück faden des lebens, wenn man zu fest daran zieht kann es einen fiesen knoten geben der dann sehr schwer aufzumachen ist. Aber selbst wenn man sich zeit nimmt, bleibt am schluss ein kleiner knoten den man, mehr oder weniger leicht, aufbekommt.

Folgende Punkte sind mir wichtig:

1. worauf begründete meine Vorahnung? Woher wüsste ich das so etwas geschehen würde?

2. warum nimmt bella leichtfertig in kauf das ich ihre nachricht nicht bekomme? sie wusste doch das ich ihre nachrichten nicht bekomme. Ich halte das für sozial grob fahrlässig.

3. das mir so was immer wieder passieren muss, ist schon lange nicht mehr lustig. also liebes universum, komm bitte klar und sei mal wieder eine runde nett zu mir.

Was heule ich rum, anderen leuten geht es viel schlechter, die haben nichts zu essen, oder aids, oder christdemokraten oder hustende hühner. Ich bin also besser zufrieden mit meinem leben, immerhin bietet es ja immer wieder tage wie diesen. In diesem sinne, auf bald.

Dienstag, März 21, 2006

I need a hero

ich bin wieder milimeterweise am heldentum vorbeigeschrammt. als ich heute abend nach hause kam und das hinterhaus betrat, in dem ich nur noch kurze zeit wohnen werde, roch ich gas. erst war ich mir nicht sicher, aber nachdem ich mich schnüffelnd durch's parterre bewegt hatte, gab es keinen zweifel mehr. während ich noch überlegte was nun zu tun sei, machte ich ersteinmal genau die fehler die man machen kann. ich drückte einen lichtschalter im hausflur, denn plötzlich stand ich im dunkeln, danach klingelte ich bei den nachbarn auf der etage. niemand reagierte, obwohl ich das unter einsatz meines lebens tat, denn jede benutzung eines elektrischen gerätes birgt die gefahr eines funkens. lange rede, kurzer sinn, ich war völlig überfordert und rief einfach mal die feuerwehr an. nach einem kurzen kennenlernen wollte der feuerwehrmann dann ganz genau wissen was, wo nach gas riecht. ich schilderte die situation so ergreifen, daß er sich entschloss einen wagen zu schicken. in gedanken spielte ich das explosionsszenario durch, welches mir von allen möglichen das spontan das liebste war, auch wenn das heldenszenario mit bundesverdienstkreuz und gedöhns auch seinen reiz hat. es kam weder so, noch so, es kamen erstmal die bullen. eine ganze wanne voller grüner gesetzeshüter fuhr nur etwas 3 minuten (!) später vor meinem haus auf. manchmal hat es einen vorteil wenn man in einem sozialen brennpunkt lebt, wo um die ecke in der hasenheide drogenfahnder erschossen werden. armes schwein der cop.
zurück zu meinem realszenario. die cops, bauten sich vor mir auf und wollten alles noch einmal genau wissen und sich dann auch selbst vom gasgeruch überzeugen. im weg stand ich ihnen dabei nicht, achtete ich doch immer darauf hinter einer stabilen wand schutz zu finden, um möglichst die explosion die polizisten und nachbarn töten würde, zu überleben.
kurz nachdem die cops sich, mit hilfe ihrer nasen, vom tatbestand des gasgeruches überzeugt hatten, erschienen die herren von der feuerwehr. ohne jede hektik und in beneidenswerter gelassenheit. einer der feuerwehrmänner forderte mich auf ihm zu zeigen wo ich das gas gerochen hatte und ich tat wie mir befohlen, obwohl ich das nicht so prickelnd fand. denn es hätte mich zu einem opfer in meinem explosionsszenario machen können. im hausflur angelangt holte er ein kleines gerät hervor und stellte damit fest, was ich schon mit meiner Nase herausgefunden hatte, gas! ich wurde wieder vor das haus geschickt und dürfte zusammen m it den cops warten. die weitere entwicklung verfolgten wir dann über die gespräche auf den funkgeräten. es stellt sich heraus, daß ein nachbar im suff versucht hatte mit hilfe eines campingkochers zu kochen, denn ihm war der strom abgestellt worden. dabei war ihm wohl die kartusche kaputt gegangen. teurer spass für den suffkopp, denn der darf jetzt die feuerwehr und polizei bezahlen.

Donnerstag, März 16, 2006

Circumsision isn't ment to kill,

Nachdem ich heute um 7.45 aufgestanden bin, habe ich mich geduscht und rasiert. am computer habe ich dann, kurz vor'm losgehen, ein kleines testament geschrieben. Um 8.30 war ich auf dem weg zum urbankrankenhaus. meinen termin um 9.30 wollte ich unbedingt einhalten.
Ich erreichte das krankenhaus um etwas 9.15. der mann am telefon hatte zu mir gesagt, ich solle mich links vom eingang bei der zentralen aufnahme anmelden. es war eine dieser kleinigkeiten die mir deutlich machten, daß das ein sehr anstrengender tag werden würde. und das jenseits des unterfangens das ich mir selbst aufgebürdet hatte.
eine zentrale aufnahme gab es nämlich gar nicht, zumindest war sie nicht unter diesem namen ausgeschildert. dieser umstand zwang mich nun den pförtner anzusprechen, der schon beim ersten blickkontakt durch mimik und gestik wunderbar deutlich machte, das er a. keinen bock auf seinen job hat, b. keinen bock auf mich hat und c. das ihn sowieso alle mal kreuzweise können.
nach einer freundlichen begrüssung meinerseits erklärte mir der gefangene im glaskasten das ich zur administrativen aufnahme müsse und die sei gleich links den gang runter hinter dem blumenladen.
der weg war kurz und nicht ganz 10 minuten später und der ziehung der wartenummer 16, fand ich mich bei einer sehr sympathischen und attraktiven jungen frau wieder, die mich allerhand formulare unterschreiben ließ. dabei ging es um verfahrensweisen mit meinem körper im falle meines todes und ob eine inkassofirma meine behandlungsdaten erfahren dürfe, im undenkbaren falle das ich die rechnung schuldig bleiben würde. danach schickte sie mich grinsend und viel glück wünschend los. ich nehme an ihr grinsen war nicht wenig davon beeinflusst das sie auf meinem überweisungschein gelesen hatte was mich erwarete.
Mit einer kleinen Mappe verliess ich also den administrativen teil des urbankrankenhauses und begab mich auf die suche nach meiner station. glücklicherweise ist das alles idiotensicher gekennzeichnet. es erinnerte mich ein wenig an halflife 1, wo die markierung in der wissenschaftlichen einrichtung, am anfang des spieles, nicht unähnlich waren. meine station war im ug, untergeschoss.
Wie sich das auf meinen mentalen zustand auswirkte? nicht gut, ich war sowieso nervös, wer ist das nicht vor einer op. dann auch noch in den keller zu müssen, ja keller, den ug ist ja nur ein schönes wort für keller, das war hart. ich habe ja einen leichten hang zur paranoia und malte mir sofort aus, das ich nie wieder tageslicht sehen würde und hier unten als versuchsobjekt gehalten werden würde, wo niemand meine schreie hörte. trotz guter wegweiser hatte ich mich nach drei biegungen hoffnungslos verlaufen, ich hätte den ausgang nicht auf anhieb wiedergefunden. Doch dann war ich am ziel, eine unscheinbare tür mit dem namen 'endoskopische urologie'.
Ich erwartete einen kleinen behandlunsgraum mit vorzimmer, deswegen klopfte ich, was ich fand war eine riesige arztpraxis, jede menge ärzte und pfleger und noch mehr patienten. nach einem kurzen gespräch mit dem wachhabenden krankenpfleger wurde mir ein bogen ausgehändigt, den ich zu lesen hatte. dieses merkblatt klärte mich in wort und bild darüber auf was auf mich zukommen würde. ich hatte, natürlich, wieder angaben zu machen ob ich überhaupt ein mensch sei und wenn ja, warum.
es ging dann auch flott los, eine ärztin (!) erklärte mir alles ausführlich und überzeugte sich von der notwendigkeit des eingriffes, eigenhändig. da musste ich schon sehr tapfer sein, bin ja schliesslich doch ein wenig verklemmt.
was folgte waren zwei kapitel in c.g. jungs 'synchronizität, akausalität und okkultismus'. ich musste warte, geschlagene zweieinhalb stunden und jedes mal wenn ein pfleger vorbei ging teilte er grinsend mit, daß es gleich weiterginge. die hatten auf jeden fall ihren spass. es war mir ein trost zu wissen, das die jungs da länger hocken müssen als ich.
dann war es endlich soweit, ich wurde aufgerufen und in einen umkleideraum geführt, dort sollte ich mich komplett nackig machen und in einen kittel schlüpfen der hinten offen ist. und ich dachte wirklich so etwas gibt es nur bei ER. nach dem entfernen meiner piercings, nase und ohr, nicht was ihr vllt denkt, wurde ich in den op eskortiert, dort nahm ich platz auf einer liege und wurde vorbereitet. ein krankenpfleger war so freundlich mir meine bikinizone zu rasieren und ich war so freundlich den mann in der aufnahme nicht zu lynchen, da der mich nicht darüber aufgeklärt hatte das so etwas stattfinden würde. auch nicht als ich ihn am vortag anrief und fragte ob ich auf irgendetwas achten solle. naja der hatte mich ja auch zur zentralen aufnahme geschickt.
dann ging der spass los, lokale betäubung ist eine feine sache, ich schwöre darauf, man(n) darf nur nicht vergessen das man die ersten vier spritzen noch spürt. und eben jene vier spritzen gingen direkt in mein bestes stück, was für eine freude. im nachhinein frage ich mich schon wie die es geschafft haben da vier spritzen rein zu setzen, aber egal, es kommt ja nicht auf die grösse an.
zugegebenerweise war die op selbst das langweiligste, genannte ärztin und ein krankenpfleger gingen fachmännisch vor, schnitten und nähten. auch eine geiwsse routine liessen sie dabei nicht vermissen, unterhielten sie sich doch angeregt über wochenendplanung und fernsehprogramm. hin und wieder ging die op-tür auf und jemand im grün oder weiss sah kurz zu. es hätte mich auch nicht gewundert wenn die wartenden patienten aus gründen der kurzweil durch den op getrieben worden wären. daran hatte ich mich aber bald gewöhnt. besonders erwähnen möchte ich die vier letzten stiche, als sie alles wieder zunähten. denn da hatte die betäubung langsam wieder nachgelasssen und ich konnte diese stiche geniessen, die ärztin meinte trocken dazu, das sie mich ja auch stechen müsste wenn sie mich nun wieder betäuben würde, ich solle die zähne zusammenbeissen. eine äusserung die nur von einer frau kommen kann, ich bin der festen überzeugung, das ein arzt mich einfach wieder betäubt hätte.
gegen 15.00 kam ich dort endlich wieder raus. mein gang war dem von john wayne nicht unähnlich.

Samstag, März 11, 2006

Kopfsalat 3

I'm so very aroused,
not able to think in a clear line.
it's so very close to overwhelming me
I can't take my thougts of you
but it's a habit worth forming,
if it means to justify the end.

God damn, I'm so crushed
you take my breath away,
rob me off my sleep and senses
against a girl like you
I'm almost defenseless

Every waken hour you sneak into my thoughts
and every time I close my eyes
you're already there and smiling back at me,
as if to say you cannot run,
you cannot hide,
I'm always standing by your side.


you left your tracks on the winding roads through my head,
you left your smell on my skin ,
your smile on my face,
you're floating through my veins
you're so deep within,
you're finding the places inside o'me
where I have never been.

I can hear the sound of your naked feet
walking through the crowded halls inside my head

walking past old newspapers and scrap sheets,
past dead loved ones and raging dead.
Everything’s dusty, most places are dark
but you're brightening up this place with nothing but a spark,
a spark of light, a spark of love,
a spark of joy for life.

your endless curiosity chases the shadows away,
brings light into darkness and colours into grey.
your warmth engulfs me from within
all I can do is sit and smile,
all I do is giving in.

Ich bin ja kein Chauvi, aber.....

kann es eine beziehung zwischen mann und frau geben, die nicht auf sex beruht?

statistisch gesehen würde ich sagen nein.

wenn man aber ins detail geht, gibt es sowas scheinbar doch. wie ich durch c.g. jung erfahren
habe, greifen die naturgesetze wie wir sie alle kennen nur auf's grosse und ganze bezogen,
wenn man sich kleinste mengen aus dem grossen herausnimmt, kann man immer wieder feststellen das es da ausreisser gibt. die berühmten ausnahmen die die regel bestätigen.

gut, ich kann ja nur von mir aus schliessen. und wenn ich da ganz ehrlich bin, habe ich
freiwillig mit keiner frau kontakt mit der ich mir nicht auch vorstellen könnte ins bett zu
gehen, von meiner Mutter und meiner schwester jetzt mal abgesehen. ich denke im i-net ist es
besser so etwas noch mal zu erwähnen.
ich möchte nun nicht meine langjährigen weiblichen bekanntschaften vor den kopf stossen, ich
schätze, respektiere und liebe euch alle.

denn es verhält sich ja nun mal so, das die bewusste auseinandersetzung mit dem thema 'sex
mit jeder frau die mann attraktiv findet' von bekanntschaftsjahr zu bekanntschaftsjahr abnimmt. so dass ich glaube die vermutung äussern zu können, daß lange jahre des 'nicht vögelns' mit der jeweiligen bekanntschaft oder freundin langsam zu einer beziehung führt, bei der das sexuelle eine untergeordnete rolle spielt.
es muss die erkenntnis stattfinden, das das einzelne weibliche wesen, auch jenseits des triebes, eine wertvolle bereicherung für das individuelle wohlbefinden sein kann.

klingt komisch, ist aber so.

dabei ist es ja bekanntlich nicht leicht mit frauen umzugehen. und das ist nicht nur die
meinung einiger kerle die ich so kenne, nein die weiber sagen das selber über sich. einige
zumindest.

man sollte also trotz harmoniesucht, trotz steter emotionalität, trotz
entscheidungsproblemen, trotz völlig überzogener hygienevorstellungen, trotz 'nicht in der
lage sein zu sagen was phase ist', trotz rumgezicke, trotz.........wer will kann weiter
ergänzen, zu seinen frauen stehen.

oder vllt gerade deswegen?

eine welt ohne frauen, grausam. die männer würden wahrscheinlich in fussballstadien oder
ähnlichen sportstätten hausen und weiter möchte ich da gar nicht spinnnen, denn allein diese
idee erscheint mir schon dermaßen unerträglich das ich gott auf knien für das danken möchte ,
was er adam da für eine olle rippe angedreht hat.

ohne die frauen wäre element of crime wahrscheinlich gar nicht zu ertragen. denn wie wir
neulich festgestellt haben, muss man sich erst das herz von einer frau rausreissen lassen um
solche texte zu schreiben. ich weiss gar nicht wieviele künstler verschiedenster richtungen
ich kenne, die es mit mir gemein haben, das sie nur wirklich kreativ werden, wenn ihnen
fontänenartig das blut aus den wunden schiesst die ihnen ein weib gerissen hat. bei genauerer
betrachtung kenne ich gar nicht so viele, es dürften etwas 3 sein. aber wie würde das
klingen?

und nun will ich nicht hören das es den weibern mit den kerlen genauso geht. ist mir auch
egal ob es so ist. ich will es einfach nicht hören.

Sonntag, März 05, 2006

Position in der Warteschlange: 98 oder Brot und Spiele

Ist schon seltsam.
Als ich auf Position 157 war, das zeigte mir das Programm an, daß ich eine voraussichtliche Wartezeit von 4 Minuten habe. Jetzt da ich bei Platz 98 angekommen bin ist die vorraussichtliche Wartezeit auf 23 Minuten angeschwollen. Finde nur ich so etwas seltsam?
Eigentlich bin ich ja dankbar dafür nicht auf meinen Server zu kommen und damit auch nicht einfach in WoW zu versinken und mein Hirn abzuschalten.

By the way, Platz 67. 3 Minuten.

Es ist wirklich erschütternd wie dieses Spiele eine ganze Generation lahmlegt, die nun glotzäugig vor ihren Rechner hockt und in Azeroth irgendwelche Pixelhaufen verprügelt. Handelt es sich dabei nicht um gesellschaftlich Betäubungsmittel?

Platz 55. 4 Minuten

Wieviele hunderttausend, wahrscheinlich hauptsächlich männliche Menschen, verschmelzen täglich stundenlang mit ihrem Rechner und WoW. In dieser Zeit sind Probleme , egal welcher Natur dem Spielgeschehen untergeordnet, Dinge wie soziales Leben oder Körperhygiene bleiben dabei schon mal auf der Strecke.
Ist das nicht schon ein bißchen wie in Matrix? Man ist völlig weggetreten, irgendwo abgestellt und existiert in einer virtuellen Welt.

Platz 11. 2 Minuten

Auch alles andere ist den Matrixfilmen nicht unähnlich, alles ist bombastisch und wunderbar am Anfang, der Plot zieht einen unwiederstehlich an, mit läuft mit offenem Mund durch die Gegend.

Platz 4. <1 Minute

Doch schon recht bald erkennt man das das alles nur immer wieder der selbe Aufguss ist, manchmal benutzen sie nicht mal andere Tassen um ihr übles Gebräu dar zureichen.
Ich finde das schon sehr bedenklich.

Platz 1. Verbindung hergestellt

Kopfsalat 2

Gern wär' ich ein dummer Mann,
der nichts versteht und der nichts kann!

Mönch über Bord!!!

Jacob hat eine neue Freundin.

Ich freue mich für ihn.

Meine ganz persönliche Todsünde, der Neid, wird dadurch über die Maßen getriggert. Ich schrieb ja bereits was ich vom Glück anderer Menschen halte. ich sage es ganz deutlich und ungeschönt, ich kann mich nicht wirklich über das Glück anderer freuen solange das Glück mich so stiefmütterlich behandelt.

In den langen Jahren meiner Arbeitslosigkeit war meine Gedankenwelt dominiert von Existenzängsten. Ich hatte keinen Nerv mich um zwischenmenschliche Belange zu kümmern, es störte mich, nicht vordergründig, alleine zu sein. Sicher hin und wieder geht einem sowas schon mächtig auf die Nerven und man fängt an massiv an sich und der Welt zu zweifeln. Das beste Mittel gegen solche Gedanken sind Existenzängste. Ja wirklich, diese Art von Angst übertont jeden leiseren Angstschrei. Man soll ja schliesslich immer versuchen den jeweiligen Lebensituationen auch etwas gutes abzugewinnen. Für mich ist es nicht wichtig ob das blöde Glas halb voll oder halb leer ist, wichtig ist, das nur noch die Hälfte drinnen ist. Das ist was unter'm Strich bleibt.

Als ich meinen Job etwa ein halbes Jahr machte, ich bin Erzieher, fiel ich plötzlich in ein tiefes Loch. Mein Leben war abgesichert, plötzlich konnte ich mir Gedanken machen über alle Dinge die sonst von den Existenzängsten überdeckt wurden. Und siehe da, es macht keinen Spass ein gutes Leben zu führen wenn man es alleine führt. Nichts ist so öde wie ein Sommer allein. Doch was auch immer geschieht, übrig bleibt nur das Kopfkissen.
Ich traf ein Mädchen das sich Abends mit mir zum Kaffee verabredete um mir zu erzählen wie unglücklich und unbefriedigt sie mit ihrem Macker ist und das sie gerade einen Kerl anhimmelt, der leider nicht ich bin. Das ist grausam, und wie bitte kommt man charmant aus so einer Situation raus? Oder ist es gar nicht nötig charmant zu bleiben? Weiss das wer? Kann da jemand Auskunft geben?
Eigentlich will ich es gar nicht wissen, denn wenn es nach mir ginge, werde ich nie mehr in eine solche Situation kommen. Momentan hat meine Abgegessenheit einen neuen Höchststand erreicht.

Ich freue mich für dich Jacob.

Samstag, März 04, 2006

Kopfsalat 1

Life ain't simple,
Life ain't fair.
No higher force that guides us there,
no ray of light to lead the way,
no hero who will win the day.
Life's a bitch and then you die,
ev'ryone will live through it
and so will I.

Nikotinkater, oder endlich Krebs?

Getrunken habe ich wenig, dafür umso mehr geraucht. Fast eine ganze Schachtel über den Verlauf von knapp sechs Stunden und das ist viel für jemanden der nur so sporadisch raucht wie ich. Eigentlich wollten wir ja spielen, haben aber dann die halbe Nacht verquatscht, verquatscht über Gott und die Welt, über Kindheitserinnerungen. Das war, wie immer, sehr entspannend und angenehm. Jetzt liege ich hier vor meinem Rechner und huste mir die Lunge aus dem Hals, wie meine Klamotten riechen behalte ich einfach mal für mich. Nur soviel, wer neben mir steht raucht passiv ohne das ich eine Zigarette anhabe.
Es ist Wochenende, unschwer am Datum zu erkennen. Ich liebe Wochenenden. Dieses allerdings ist eines von jenen welches schon zu Beginn, so am Freitagnachmittag, vollgepackt ist mit Terminen und kaum Zeit läßt um mit mir selbst zu sein. Hoffnung keimt auf wenn ich an den Sonntag denke. Die mir nahestehenden Menschen sind kontaktfaul an Sonntagen und das ist auch gut so, da ich mich in letzer Zeit des öfteren dabei ertappt habe, das ich Schwierigkeiten habe nein zusagen. Möchte ja niemanden vergrätzen.

Sterne auf denen nichts versaut ist durch eine Berührung von dir.

Eigentlich ist es viel zu früh und ich bin viel zu müde um ein solches Unterfangen jetzt noch zu starten. Aber, wie so oft, ist mein Körper hundemüde und mein Geist läuft auf Hochtouren. Die Frage der heutigen Nacht ist die, ob es ein Overmind gibt. Etwas das uns alle miteinander verbindet, so daß wir scheinbar unabhängig von einander gleiche Erfahrungen machen oder uns die gleichen Themen, in zeitlichen engen Abständen, interessieren.
Irgendetwas anderes muss da ja sein zwischen arbeiten und vor dem Rechner hocken, gut, zugegebenermaßen bin ich nicht sehr sozial, habe mir erfolgreich die Skills abtrainiert. Die Gesellschaft anderer Menschen ist doch wirklich nur begrenzt zu ertragen, vor allem wenn es glückliche Menschen sind. Nicht widert mich mehr an als glückliche Menschen. Das ist wie sich die Urlaubsphotos von anderen anzusehen. Mich interessieren Photos nicht auf denen ich nicht drauf bin. Was nicht heissen soll das ich völlig auf mich zentriert bin, ich mag es nur einfach nicht. Das gibt mir nichts. gar nichts.